In einem Winkel der Welt kauerte, verbittert, trotzig und freudlos eine hassende, gewalttätige Dunkelheit. Ein Mörder in Einzelhaft, auf seinen Prozess und sein Urteil wartend.
Wie die Morgenröte ihr sanftes Licht in die Finsternis der Nacht gießt, so suchen die Fragen seines Lebens ihre Antworten in der Dunkelheit seiner Vergangenheit. Im Licht der Wahrheit zeichnete sich, erst schemenhaft, die Kontur seines Selbst ab. »Wer bin ich?« klingt das Echo aus der Verborgenheit der Nacht und sucht seine Antwort, scheu und ängstlich.
… ein kleines Licht - klein, aber ein Licht. Es ist da und leuchtet mir in die Finsternis meines Herzens, auf dem Weg in mein Selbst. Wer hat es entzündet, dahin gestellt? Die düstere Finsternis wütet gegen das Licht an, machtlos gegen dieses winzige Licht in meinem Herzen. Der Schein, der Glanz des Lichtes erleuchtet mir einen Weg aus meiner inneren Dunkelheit in die Wahrheit meines Selbst-er-kennens, in das Leben der inneren Freiheit.