Maria hilf-t e.V.

Pastorale Gefängnisarbeit, Weg-Begleitung, Zeugnisse, Workshop
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Torsten Hartung

Torsten Hartung zog einen der größten Autoschieber-Ringe Europas auf. Ein Mann, der mit der Russen-Mafia Geschäfte machte, sich Verfolgungsjagden mit der Polizei lieferte und schließlich zum Killer wurde, weil einer aus seiner Bande ihn verriet. Fünf Jahre Einzelhaft. Insgesamt 22 Jahre Knast. Am tiefsten Punkt seines Lebens entdeckt Torsten Hartung, was er all die Jahre falsch gemacht hat. Und wonach er sich wirklich sehnte. Heute begleitet er jugendliche Straftäter auf den Weg der Sozialisierung. Mit seinem Verein Maria hilf-t e.V. gibt er zudem Zeugnis von der Barmherzigkeit Gottes und Gesprächs-Begleitung beim Selbsterkenntnisprozess.

Torsten Hartung: Gefängnistagebuch – die Schatten meiner Seele

Durch die langjährige Isolation und Einzelhaft und den damit verbundenen seelischen Leiden, sucht die Frage „Wer bin ich“ in seiner Lebensgeschichte nach Antworten. Das Tagebuch selbst ist ein Spiegel für den Selbsterkenntnisprozess und der damit verbundenen Persönlichkeitsentwicklung.

Torsten Hartung: Gefängnisarbeit

Nach der Haftentlassung begann die ehrenamtliche Gefängnisarbeit durch Einzel- und Gruppengespräche mit der Oberfrage „Einsichten in mein Leben“, „Wo bin ich Opfer und wo bin ich Täter“.

Der Verein maria hilf-t e.v. wird gegründet

Durch die Gefängnisarbeit zeigte sich auf, das wegen der Körperschaft ein Verein gegründet werden muss, um eine Trägerschaft zu haben. Im Jahr 2009 wurde dann der Verein Maria hilf-t e.V. gegründet.

Die Vereinssatzung
Satzung
des Maria hilf-t-e.V.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen Maria hilf-t-e.V., im folgenden Verein genannt.
2. Der Verein hat seinen Sitz in 04600 Altenburg und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Altenburg eingetragen.
3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweckbestimmung

Zweck des Vereins ist die Förderung einer in geistiger, materieller und sittlicher Hinsicht christlichen Gemeinschaft. Der Verein unterstützt Personen, die infolge ihres geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Diese Personen können Mitglied im Verein werden.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
die Fürsorge für Strafgefangene und ehemalige Strafgefangene mit dem Ziel der Bildung einer oder mehrerer katholischen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft/en.
Das Ziel soll erreicht werden durch seelsorgerische, pastorale Gefängnisarbeit, d.h. aktive Arbeit mit Gefangenen im Strafvollzug und im Jugendstrafvollzug während der Inhaftierung. Den Inhaftierten werden begleitende Einzel und Gruppengespräche angeboten, welche ihnen ermöglichen, ihr Täter- und Opfersein aufzuarbeiten. Des Weiteren soll die Übernahme von Patenschaften für Einzelpersonen angeboten werden, wo nur schwache oder keine familiären sozialen Strukturen vorhanden sind. Die Patenschaften beinhalten kontinuierlichen Briefverkehr und den Besuch des Inhaftierten, Freizeitgestaltung sowie die Hilfestellung zur und nach der Entlassung( z. B. bei den Behördengängen, Wohnungs- und Arbeitssuche ).
ein Projekt zur Resozialisierung von geeigneten Jugendlichen als Integrationshilfe (Nachsorgehaus). Das Nachsorgehaus steht für das Konzept, dass Betreuer und Aufnehmen von Jugendlichen, um mit ihnen in einem Haus zusammenzuleben und den Alltag in einer familienähnlichen Struktur gestalten. Der Verein kann in diesen Rahmen alle Maßnahmen durchführen, die dazu geeignet sind, ein geeignetes Immobilienobjekt anzumieten, zu erwerben, zu sanieren, instand zu halten, zu unterhalten, zu vermieten sowie zu betreiben. Weiterhin kann der Verein Räume anmieten, um diese im Sinne des Vereinszwecks selbst zu nutzen oder im Sinne des Vereinszwecks Dritten einer Nutzung zugänglich zu machen. Umfaßt ist auch die Instandsetzung und Instandhaltung von Gebäuden oder Mieträumen im Zusammenhang mit der im Rahmen der Resozialisierung verfolgten Zwecksetzung.
die Erteilung von katholischem Religionsunterricht für Strafgefangene und ehemalige Strafgefangene.
die geistige Verbundenheit des Vereins und seiner Mitglieder mit dem „Dritten Orden des fleischgewordenen Wortes“ und der Teilnahme an Unterweisungen, Riten, Gebeten, Einkehrtagen oder Seminaren. Dies dient der geistlichen und theologischen Begleitung der Vereinsmitglieder und der ihnen anvertrauten Personen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und religiöse Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO) in der jeweils gültigen Fassung.

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

Die geförderten Personen können Mitglied im Verein sein.

§ 4 Mitgliedschaft

Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden.
Der Verein besteht aus aktiven und Fördermitgliedern (ordentliche Mitglieder) sowie aus Ehren­mitgliedern.
Aktive Mitglieder sind die im Verein direkt mitarbeitenden Mitglieder; Fördermitglieder sind Mitglieder, die sich zwar nicht aktiv innerhalb des Vereins betätigen, jedoch die Ziele und auch den Zweck des Vereins in geeigneter Weise fördern und unterstützen.
Zum Ehrenmitglied werden Mitglieder ernannt, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich.
Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit, sie haben jedoch die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder und können insbesondere an sämtlichen Versammlungen und Sitzungen teilnehmen.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben darüber das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. In der Mitgliederversammlung kann das Stimmrecht nur persönlich ausgeübt werden.
Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck — auch in der Öffentlichkeit —in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.

§ 6 Beginn/Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit abschließend. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, Ablehnungsgründe dem/der Antragsteller/in mitzuteilen.
Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds oder Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.
Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung zum Ende des Geschäftsjahrs unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund kann dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt, keine Mitgliedsbeiträge gezahlt oder sonst keine Vereinstätigkeiten zeigt. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist der Ausschluss mitzuteilen.

Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

§ 7 Mitgliedsbeiträge

Für die Höhe der jährlichen Mitgliederbeiträge, Förderbeitrage, Aufnahmegebühren, Umlagen ist die jeweils gültige Beitragsordnung maßgebend, die von der Mitgliederversammlung be­schlossen wird.

§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind
1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand.

§ 9 Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Sie hat insbesondere folgende
Aufgaben:
– die Jahresberichte entgegenzunehmen und zu beraten,
– Rechnungslegung für das abgelaufene Geschäftsjahr,
– Entlastung des Vorstands
– (im Wahljahr) den Vorstand zu wählen,
– über die Satzung, Änderungen der Satzung sowie die Auflösung des Vereins zu be­stimmen,
– die Kassenprüfer zu wählen, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand be­rufenen Gremium angehören und nicht Angestellte des Vereins sein dürfen.
2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins nach Bedarf, min­destens aber einmal im Geschäftsjahr einberufen. Die Einladung erfolgt 14 Tage vorher schriftlich durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte Mitgliedsadresse.
3. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung sollte insbesondere folgende Punkte umfassen:
– Bericht des Vorstands,
– Bericht des Kassenprüfers,
– Entlastung des Vorstands
– Wahl des Vorstands,
– Wahl von mindestens einem Kassenprüfer,
– Genehmigung des vom Vorstand vorzulegenden Haushaltsvoranschlags für das laufen­de Geschäftsjahr,
– Festsetzung der Beiträge/Umlagen für das laufende Geschäftsjahr bzw. zur Verab­schiedung von Beitragsordnungen,
– Beschlußfassung über vorliegende Anträge.

4. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens zwei Wochen vor der Mitglieder­versammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen. Nachträglich eingereichte Tagesordnungspunkte müssen den Mitgliedern rechtzeitig vor Beginn der Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.
Spätere Anträge — auch während der Mitgliederversammlung gestellte Anträge — müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt (Dringlichkeitsanträge).

5. Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt.

6. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter leitet die Mitgliederversammlung. Auf Vorschlag des/der Vorsitzenden kann die Mitgliederversammlung einen besonderen Versammlungsleiter bestimmen.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll innerhalb von zwei Wochen nach der Mitgliederversammlung niedergelegt und von zwei Vorstandsmitgliedern unter­zeichnet. Das Protokoll kann von jedem Mitglied auf der Geschäftsstelle eingesehen werden.

§ 10 Stimmrecht/Beschlußfähigkeit

1. Stimmberechtigt sind ordentliche und Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat mit Vollendung des 18. Lebensjahrs eine Stimme, die nur persönlich ausgeübt werden darf.
2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig.
3. Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.
4. Abstimmungen in der Mitgliederversammlung erfolgen offen durch Handaufhaben oder Zuruf.
5. Für Satzungsänderungen und Beschlüsse zur Auflösung des Vereins ist eine Dreiviertelmehrheit der erschienenen Stimmberechtigten erforderlich.

§ 11 Vorstand

1. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
– ein Vorsitzender oder eine Vorsitzende und
– ein Stellvertreter oder eine Stellvertreterin und
– ein Schatzmeister oder eine Schatzmeisterin und
– ein Schriftführer oder eine Schriftführerin.

Sie werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 1 Jahr gewählt. Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Nach Fristablauf bleiben die Vorstands­mitglieder bis zum Antritt ihrer Nachfolger im Amt.

2. Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse für deren Bearbeitung oder Vorbereitung einsetzen.
3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der oder die Vorsitzende, der oder die stellvertretende Vorsitzende, der oder die Schatzmeisterln und der oder die SchriftführerIn. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
4. Die Vorstandschaft beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind oder schriftlich zustimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
5. Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und von min­destens zwei Vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern unterzeichnet.
6. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner bzw. ihrer Wahlzeit aus, ist der Vorstand berechtigt. ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen. Auf diese Weise bestimmte Vorstandsmitglieder bleiben bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt.
7. Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

§ 12 Kassenprüfer

Die Jahresmitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer für die Dauer von 1 Jahr. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu prüfen und dabei insbesondere die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Aufgaben. Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

§ 13 Auflösung des Vereins

1. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vereinsvermögen einschließlich des Wohnobjekts „Nachsorgehaus Maria Hilft“ an den „Orden des fleischgewordenen Wortes“.
2. Als Liquidatoren werden die im Amt befindlichen Vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder bestimmt, soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt.

Vorstehender Satzungsinhalt wurde von der Mitgliederversammlung am ____________ be­schlossen.

Maria hilf-t in Frohburg: Entwicklung Nachsorgehaus

Bei der ehrenamtlichen Gefängnisarbeit stellte sich heraus, dass Jugendliche sich entschieden haben, nach der Haftentlassung ein anderes Leben führen zu wollen aber in ihr altes Beziehungsgeflecht / Familien zurück müssten, wo ja eigentlich ihre Verhaltensauffälligkeit seine Prägung fand. Die denkbar ungünstigsten Voraussetzungen für einen Neustart.

Darum die Vision, mit jugendlichen entlassenen Straftätern, gemeinsam in einem Hause zu leben – mit familienähnlicher Struktur. Der Verein kaufte ein altes Haus, weihte es am 8. Dezember 2012 dem unbefleckten Herzen der Gottesmutter Maria und bezog es zwei Wochen später.

Maria hilf-t: Migrantenarbeit

2014 bekam unser Verein eine Anfrage, ob wir eine syrisch-christliche Familie im Asylheim besuchen möchten, um ihnen bei den alltäglichen Integrationsherausforderungen hilfreich zur Seite zu stehen. Dies war der Beginn einer sehr intensiven Arbeit, bei der es darum ging, eine Logistik aufzubauen, von Menschen, die Wollens und Könnens sind, eine Form der Integration positiv zu gestalten. 

In besonderer Weise freut uns, dass arabische Muslime durch unsere Migrationsarbeit zum christlichen Glauben gefunden haben und konvertieren. Aufgrund dieser Arbeit erhielt unser Verein Maria hilf-t e.V. den Caritas Sozialpreis für nacharmungswürdige Migrantenarbeit.

Maria hilf-t: Wiesenfest

Durch die Ansiedlung unseres Projektes „Maria hilf-t e.V.“ im Ort Frohburg kamen wir sehr schnell in Kontakt mit Menschen, die ins gesellschaftliche Abseits geraten sind und ferner in einem Neubaugebiet leben. 2015 begannen wir ein Wiesenfest für diese Helden-Familien zu organisieren.

Warum organisieren und finanzieren wir ein Wiesenfest für sozial Abgehängte?

Aufgrund unserer Migrantenarbeit, kamen wir vermehrt mit deutschen Mitbürgern in Kontakt, die sich darüber beklagten, dass augenscheinlich nur die Neubürger Unterstützung erfuhren. Dies war für uns Anlass, auch nach ihren Nöten zu fragen, um ihnen mit Achtung und Wertschätzung – die sie ohne jeden Zweifel verdienen – zu begegnen.

Albanien: Hilfstransport für Christen

Durch die Migrantenarbeit betreuten wir auch eine christlich-albanische Familie, die nach zwei Jahren wieder zurück ins Heimatland geführt wurde. Unser Verein brachte dieser freundlichen Familie ihr Hab und Gut nach Albanien. Auf dieser Reise begegneten wir der tatsächlichen Not einer christlichen Minderheit in der Bergregion Rubik.

Von diesem Tag an sammelten wir als Verein Maria hilf-t in Deutschland Hilfsgüter, welche wir einmal im Jahr zu unseren christlichen Geschwistern nach Rubik bringen und dort gerecht verteilen.

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Feuerschale

Seit nunmehr fast 3 Jahren kommen Menschen aus dem deutschsprachigen Raum (Schweiz, Österreich und Deutschland) zu uns in das Haus der Barmherzigkeit – Maria hilf-t e.V., um ihre Lebensgeschichten aufzuarbeiten und die damit verbundenen seelischen Verletzungen, das Opfer- und Tätersein, zu finden und von Gott ausheilen zu lassen.

Willst Du ein Wunder sehen?

Das erste Wunder wirst Du an Deinem SELBST sehen!
Amseln Grün sagte einmal sehr treffend, wenn Gott unsere Seele heilt, dass dann aus dem geheilten Menschen Ströme des lebendigen Wassers hervorquellen, für das Gegenüber, das DU. Dies beinhaltet dann eine Sinnhaftigkeit des DA- Seins, eine Auf- GABE.

Heilung kann geschehen in, aus und durch die Gnade Gottes und der damit verbundenen Aufarbeitung der eigenen Lebensgeschichte, der emotionalen Erkenntnis und Gewissheit meines Opfer- und Täterseins, das gerade zu Gefangensein innerhalb der eigenen Verhaltensformen, die sich immer wieder in Konflikte mit dem eigenen Ich und dem entsprechenden umgebenden Beziehungsgeflächte äußern.

Dieses Lebenwollen und dennoch nicht können, die Machtlosigkeit und Einsicht, letztendlich die Ursünde, jegliche Form von lieblosen Verhalten an meinem ICH und der Umwelt, drücken die Seele an den Boden und berauben ihr die Freiheit am Leben. Dies bedeutet Blindsein, gefangen in der eigenen Dunkelheit und in der Gewissheit, dass ich mich nicht selber sehend machen kann. Ziel ist, diesen unbewussten inneren Zustand in das verstehende Bewußtwerden hinein zu heben, indem sehende Fragen in die Dunkelheit von der Lebensgeschichte des verletzten Gegenübers hinab getaucht werden, um Antworten zu suchen und zu finden. Das ist der erste Schritt auf dem Weg des Heilwerdens.

Der Indikator und Auslöser für diesen Vorgang des Feuerschalengespräches ist immer das Verhalten des Gegenübers, in welchem sich durch Abweichungen, innere Abläufe, Muster des Verbergens und Verdrängens sichtbar machen.

Das Wahrnehmen, das Bewußtwerden und das gemeinsame Verstehen von Zusammenhängen, von Ursachen (Opferwunde der Lieblosigkeit) und Symptomen (Täterschaft der Lieblosigkeit) und der dann GOTT dargebrachten Bitte um Heilung der Opferwunde und Bitte um Vergebung des Täterseins in diesen Bereichen der Seele, richtet den Menschen allein durch die Gnade Gottes, die in Jesus Christus Mensch geworden ist, wieder auf aus der Position des Niedergedrücktwerdens.

Das Vertrauen des Menschen, welcher jetzt durch die erfahrene Heilung weiß, dass dieser liebende GOTT wahrlich da ist und dem Menschen Rettung geschenkt hat, ER-löst ihn heraus von den Erwartungen, Ansprüchen und Meinungsbildern seines weltlichen Beziehungsgeflächtes. Die Frage, wer bin ich, wird abgelöst durch die Antwort : das bin ich, ein geliebtes Kind GOTTes, welches nun die Unabhängigkeit von den kleinmachenden Erwartungen und Ansprüchen der Menschen um sich herum erlernt.

Das Feuerschalengespräch ist die Folge meines, langen eigenen Aufarbeitungsprozesses des Opfer- und Täterseins in komprimierter, intensivierter, begleitender Form.

Zur Zeit begleite ich 38 Menschen auf dem Weg des SELBST- ER- Kennens und es funktioniert. Sie werden durch die Gnade GOTTes immer freier.

Torsten Hartung

Torsten Hartung: Du musst dran glauben

Ein Kind, das nach Zuneigung hungert. Und sie doch nie verspürt. Torsten Hartung kämpft mit der Welt und sich selbst. Von Kindesbeinen an. Er wird zum Schläger, der alle Gegner zu Boden ringt. Mit 17 geht er zum ersten Mal in den Knast. Mit 19 wieder. Eine Frau, die ihn liebt, schenkt ihm Hoffnung auf ein bürgerliches Leben. Doch er schmeißt alles hin, als er in seinem Beruf strauchelt. Und er beschließt: „Jetzt nehme ich mir alles, was ich will.“

Die Geschichte eines Mannes, der einen der größten Autoschieber-Ringe Europas aufzieht, in 18 Monaten für 11 Millionen Luxusautos klaut und verschiebt. Eines Mannes, der mit der Russen-Mafia Geschäfte macht, sich Verfolgungsjagden mit der Polizei liefert und schließlich zum Killer wird, weil einer aus seiner Bande ihn verrät. Fünf Jahre Einzelhaft. 15 Jahre Knast. Am tiefsten Punkt seines Lebens entdeckt Torsten Hartung, was er all die Jahre falsch gemacht hat. Und wonach er sich wirklich sehnt. Heute hilft er jugendlichen Straftätern, die Fehler zu vermeiden, die er selbst einmal begangen hat.

Siehe ich bin die Magd des Herrn

Mir geschehe nach Deinem Wort.

In diesem Satz der Gottesmutter Maria, spiegelt sich der Wunsch der gehorsamen und liebenden Nachfolge in den Willen Gottes wider. Diese einmalige und beispielhafte Beziehung zu unserem Gott, ist auch unser Wunsch und Ausdruck des Wollens und des in, aus und durch die Gnade Gottes geschenkten Vollbringens.

Der Boni Bus

Mut ist Angst, die gebetet hat.

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